Monat: Dezember 2018

Bischofsvisitation an der Sport MS

Am Donnerstag, den 06.12.2018 fand die Bischofsvisitation an der Sportmittelschule statt. Herr Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky besuchte zuerst die Volksschule und dann die Mittelschule. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich schon seit Wochen im Religionsunterricht auf diesen Besuch vorbereitet. Frau Kurz studierte mit allen Klassen ein breites Repertoire an Liedern ein. So wurde eine schöne Feier gestaltet, mit Geschichten zum Nachdenken und stimmungsvollen Liedern. Es gab auch viele Nichtkatholiken, die die Einladung annahmen und auch an der Feierstunde teilnahmen. Im Anschluss an die Feier hatten die SchülerInnen  die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sie waren sehr interessiert an der Bischofsweihe und dem Aufgabengebiet eines Bischofs. Herr Weihbischof Turnovszky brachte auch Mitra und Bischofsstab für die SchülerInnen  mit.

Zum Abschluss gab es für die Schüler noch eine kleine süße Überraschung, passend zum Nikolotag.

 SchülerInnen der dritten Klassen bereiteten mit Frau Schweinhammer einige Köstlichkeiten für den Bischof vor, der noch die Gelegenheit nützte, mit den LehrerInnen zu plaudern. Die letzte Bischofsvisitation fand im September 2004 statt. Also es ist doch ein besonderes Ereignis, das nicht alle Tage stattfindet – und unsere SchülerInnen können jetzt sagen, sie haben einen Bischof kennengelernt.

Fotos

Erlkönig 2.0 – 2B

 

Im Rahmen des Deutschunterrichtes haben sich die Schülerinnen und Schüler der 2B intensiv mit der Ballade „Der Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe beschäftigt. Sie durften sich jedoch nicht nur mit der Originalfassung auseinandersetzen, sondern auch selbst kreativ werden und neue Versionen des Erlkönigs schreiben. Dies ist dem Großteil mehr als nur gut gelungen.

 

Der hungrige Erlkönig

(Jessica, Ajla, Cecile)

Wer sitzt so spät auf der Bank?

Es ist der Knabe mit dem Burger in der Hand.

Pommes und Cola natürlich dabei,

denn gestern gab es nur Gemüse mit Ei!

„Oh Peter, oh Peter siehst du nicht,

was die Kalorienanzahl dir leise verspricht?

Bald wirst du bombendick sein

und dann siehst du aus wie ein armes Schwein!“

„Mein liebes Kind, gib mir ein Stück,

sonst bleibt dir fern das große Glück.

Ich brauch den Burger mehr als du,

denn ich seh dir ungern beim Essen zu.“

„Ich habs gezahlt, ich werde es essen,

denn du kannst dich nicht mit mir messen.

Burger und Cola mag ich sehr,

darum geb ichs auch nicht mehr her.“

„Du gieriges Kind, meine Geduld ist aus!

Gib mir den Burger, sonst gehst du mit mir nach Haus!“

„Lass mich in Ruhe du blöde Gestalt,

und bleib mir fern mit deiner Gewalt!“

Dem Kind grausets, es lief wie der Wind.

Er hielt den Burger in der Hand geschwind.

Er schaffte es nach Haus mit Müh und Not,

in seinen Armen, der Burger war tot.

Der Laptopakku

(Stefan)

Wer surft so spät im Keller und lacht?

Es ist der Peter, der seit Stunden wacht.

Er hält die Maus fest in dem Arm,

er hält sie sicher, er hält sie warm.

„Oh Peter, oh Peter, warum ladest du mich nicht voll?

Du lachst und findest mich einfach toll!

Das Video ist blöd und es dauert zu lange,

dass meiner Akkuladung wird Angst und Bange.

Der Bildschirm wird dunkel,

und siehst du nicht dort:

Akkuladung niedrig,

am finsteren Ort.

Dem Peter grausets, er rennt geschwind,

er rennt schon fast so schnell wie der Wind.

Er schnappt das Ladekabel mit Müh und Not.

er kommt zurück, der Laptop war tot!

Der Mannschaftskönig

(Alina, Sara, Sofie)

Wer spielt denn da so spät in der Nacht?

Es ist die Mannschaft in voller Pracht.

Die Lehrer bereiten sich vor auf ein Spiel,

denn sie gingen ein, einen tollen Deal.

Oh Schüler, Oh Schüler, siehst du nicht dort?

Der Ball, er fliegt an den äußeren Ort.

Er rannte hin, fiel und verpasste ihn,

was der Mannschaft gar nicht gefiel.

„Ihr lieben Kinder, lasst gewinnen mich,

ich hab manch gute Note für dich.

Manch Einser und Zweier sind in dem Buch,

wenn ihr werft das weiße Tuch.

Die Schüler laufen weg geschwind,

es bleibt niemand über, kein einziges Kind.

Die Lehrer lachen und freuen sich sehr,

das Spiel war gewonnen, keine Schüler mehr!